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Aktuelle Statements unserer Besucher:
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Das Filmfestival war eine tolle Möglichkeit für Go For Climate e.V., Menschen den Klimaschutz näher zu bringen. Das Filmfestival ist sehr nah an den Bürgern und interessiert alle
Altersgruppen. (Go for Climate e.V.)... zum Artikel »»»
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Der Film gibt einen eindringlichen Hinweis darauf, dass Fundamentalismus - das heißt die Unfähigkeit und Unwilligkeit zur Wahrnehmung anderer Lebensweisen als Anderen, verbunden mit Gewaltbereitschaft gegenüber dem Anderen und als fremd und bedrohlich Wahrgenommenen - heute keinesfalls allein nur ein Problem von muslimischen Gruppen darstellt, sondern auch in Christentum seinen Ort findet, in diesem Falle in den endlosen Weiten des nordamerikanischen Mittelwestens. (Prof. Dr. Hans-Martin Gutmann, FB Evangelische Theologie Universität Hamburg)... zum Artikel »»»
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Statements unserer Besucher
2007-05-09 | Autor: Marie Schittek | Foto: Manuela Stiebe
ENRON - The Smartest Guys in the Room
Mich hat doch sehr erstaunt, wie solche Machenschaften in einer freien, liberalen Gesellschaft entstehen können. Ich halte nichts vom Überwachungsstaat, der Film hat uns dennoch gezeigt wie wichtig die hohe Kunst von „Checks and Balances“ auch gerade in der Wirtschaft ist.
Außerdem glaube ich, dass die Faszination die diese Herren der Chefetage auf die Gesellschaft ausgeübt haben ganz wichtig war für die Eigendynamik die ganze Sache dann angenommen hat, so dass offensichtlich alle im Kollektiv hinter „Enron“ standen und es keinen Raum mehr für Fragen und Zweifel gab. (Nimla Heplevent, Volkswirtin und Mitarbeiterin im Türkischer Eltern Bund Hamburg)
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Nimla Heplevent, Marie Schittek (Freiwilligenbörse auf Draht Hamburg)
2007-05-08 | Autor: Sabine Heyer | Foto: Christine Kosmol
Die Döner Queen
Im Rahmen des Filmfestivals zum Thema "In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?" ist die "Döner-Queen" ein hervorragender Filmbeitrag. Hier wird der Arbeitsalltag eines türkischen Familienbetriebes gezeigt. Dieser hat sich auf die Besonderheiten der Fleischverarbeitung bei der Dönerherstellung und vor allem auf spezielle Kühlungsvorrichtungen spezialisiert, um schockgefrostete Dönerspieße europaweit zu transportieren. In speziellen Kühlungsvorrichtungen wird die empfindliche Ware von der Fabrik direkt zu den Döner-Ketten gebracht.
Es ist enorm, wie viele Details bei der Döner-Fleisch Verarbeitung (von der Schneidetechnik, um keine muslimischen Glaubensgrundsätze zu verletzen, bis hin zu der Einhaltung sämtlicher behördlicher Auflagen in Bezug auf die Lebensmittelherstellung) beachtet werden müssen.
Das Engagement der türkischen Geschäftsinhaberin hat mich beeindruckt, wie sie die gesamte Organisation und die Leitung des Familienbetriebes managt. Alle Achtung und meinen Respekt!
Bedenklich hat mich jedoch gestimmt, daß ihr anläßlich einer Geschäftsreise nach Polen zum Zweck der Anschaffung der Kühlwagen die Einreise in dieses Land verweigert wurde, nur aufgrund der Tatsache, daß sie türkische Staatsbürgerin ist. Für ihre französischen und deutschen Geschäftspartner dagegen bildete die Einreise nach Polen kein Problem. Sie durften in Polen Geschäfte tätigen. Offensichtlich dürfen in diesem Land nur EU-Partner Geschäftsabwicklungen persönlich durchführen. Von türkischen Staatsbürgern scheint wohl nur eine finanzielle Beteiligung willkommen zu sein.
Dieses Verhalten wirft Fragen auf und lädt zum Nachdenken ein - ist dies wirklich die Gesellschaft, in der wir leben wollen? (Sabine Heyer)
2007-05-04 | Autor: Rainer Landwehr | Foto: Christine Kosmol
Des Wahnsinns letzter Schrei
Der Film ist beeindruckend! Er skizziert Situationen Arbeitsuchender, so wie wir
es in unserer ehrenamtlichen Tätigkeit im Patenmodell täglich erleben! Er
liefert Hintergründe aus der Wirtschaft und aktueller Politik! Dennoch, als
Arbeitsuchender sollte man sich nicht aufgeben und Hilfsangebote bei der
Arbeitsuche nutzen! Gemeinsam kommt man schneller ans Ziel! Rainer Landwehr (Patenmodell - Arbeit durch Management)
2007-05-02 | Autor: Christine Kosmol / Bernd P. Holst | Foto: Christine Kosmol
Des Wahnsinns letzter Schrei
Die Filmaufführung von "Des Wahnsinns letzter Schrei" am 02.05.07 hinterließ bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck.
Vorhang auf - der Spaß beginnt! Nein, nicht für das sagenhaft große Clientel derjenigen, die lieber seichte, unterhaltsame und leicht verdauliche Themen anpreisen..., sondern im Koralle Kino eher für eine beträchtliche, aber beachtlich aufmerksame kleine Runde, die es sich nicht entgehen lassen will, der Wahrheit ins Auge zu schauen. Und die fängt an mit einem Kurzfilm namens "Scham"...
Zum Glück ist es im Kino dunkel, mag man meinen, und trotzdem blieb es im Verlauf des Films, in dem deutsche Parlamentarier mit den Fragen "Haben Sie schon den Armutsbericht der Bundesregierung gelesen? Schämen Sie sich dafür?" konfrontiert wurden, nicht aus, daß so mancher Zuschauer sich trotzdem wunderte, warum die auf der Leinwand erscheinenden Personen ihre natürliche Hautfarbe beibehielten... Ein kurzes Raunen und Gackern zog durch die Reihen, denn jeder freut sich ja schließlich insgeheim über Peinlichkeiten anderer, besonders, wenn diese so offensichtlicht dargestellt werden.
Der darauf folgende Hauptfilm "Des Wahnsinns letzter Schrei" hinterließ, was er hinterlassen mußte: große Augen und ein betroffenes Schweigen, das, nachdem das Licht wieder angegangen war, so manch einen dazu verführte, sich einer kleinen "heißen" Diskussion anzuschließen.
Herr Landwehr vom "Patenmodell - Arbeit durch Management", in dem ehrenamtliche Jobpaten sich Arbeitssuchenden zur Verfügung stellen, leitete die Filmvorführung mit ein paar treffenden Worten und einer kurzen Vorstellung des Patenmodells ein und zeigte sich im Nachhinein ebenfalls sehr zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung.
Herr Siegfried Stockhecke, der den Zukunftsrat (Agenda 21) in Volksdorf durch Eigeninitiative in vielfältiger Weise vorantreibt, stellte sich zur Verfügung, um die Veranstaltung zu eröffnen.
Beide Filme - "Scham" wie auch "Des Wahnsinns letzter Schrei" - haben bei allen Anwesenden einen mächtigen und garantiert auch bleibenden Eindruck hinterlassen, ob in Form von Schockiertheit, Betroffenheit, Mitgefühl oder Selbsterkenntnis. Bleibt zu hoffen, daß jeder aus dieser noch eher kleinen Runde mit dazu beiträgt, daß Kinos, die solche brennenden Themen unterstützen, wie sie das Filmfestival "über arbeiten" anspricht, mit diesen irgendwann rund um die Uhr ausverkauft sein werden.
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Rainer Landwehr (Patenmodell -Arbeit durch Management), Matthias Liehr (Freiwilligenbörse auf Draht Hamburg)
2007-05-02 | Autor: Manuela Stiebe
Herb, mein Herbst?
Wir sind nicht selbstbewusst genug in der Öffentlichkeit. Wir müssen nach außen treten und sagen was wir können. Dann können wir der Gesellschaft und uns dienen. Zum Beispiel haben wir einen Kulturführer für Hamburg erstellt. Das hat uns gezeigt, dass wir noch was leisten können. Wenn dann die Kräfte nachlassen, müssen von der Gesellschaft Angebote gemacht werden. Es muss eine Infrastruktur geben, die den Menschen mit nachlassender Mobilität die Möglichkeit gibt, weiter aktiv am Leben teilzunehmen. Die Gesellschaft und die Politik soll sich auf den Prozess des Alters einstellen. (Irmgard Wolff, Mitglied im Landesseniorenbeirat Hamburg; haben einen Kulturführer für Senioren herausgegeben. Diesen kann man unter lsb@lsb-hamburg.de bestellen.)
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